BSC Comet – Welt-Verein

BSC Comet – Welt-Verein
Samstag 18. Mai 2013
Ergebnis: 2:4

Ein guter Trainer macht das Beste aus dem, was er hat. Nachdem also mit Ben, Steven (beide verletzt auf der Bank) und Robert III (Ersatz im Tor für den kranken Basti) drei Innenverteidiger die Segel streichen mussten, entschied sich der Coach zu einer
taktischen  Umstellung. Dem letzten verbleibenden Innenverteidiger Javi wurden Robert IV und Steffen zur Seite gestellt. Auf den Außen waren Martin und Gregor S dazu angehalten, mit nach hinten zu rücken, wenn der Gegner im Ballbesitz war. Wie gewohnt wurde davor eine massierte Kette mit drei 6ern installiert, die aus Lukas, Marc und Micha bestand. Im Sturm durften Gregor II und Robert II wirbeln.

Aufstellung

Aufstellung

Bei regnerischem Aprilwetter war der Welt-Verein von Anfang an aufmerksam und hielt den Gegner vom eigenen Strafraum fern. Man ließ den Gegner in dessen Hälfte kombinieren und stellte die Anspielstationen zu. Die Taktik von Comet zielte darauf ab, den starken 10er in Szene zu setzen, dem jedoch stets zwei Abwehrspieler auf den Füßen standen. Die eigenen Angriffe versuchten die Schwarz-Weißen schnell und schnörkellos vorzutragen. Nach neun Minuten konnten die Gäste bereits zum ersten Mal jubeln, als Robert II eine Flanke auf den langen Pfosten scharf Richtung 5-Meter-Raum köpfte, und der Gegner den Ball nur noch ins eigene Tor treten konnte.

Micha dirigierte das Spiel aus dem Mittelfeld

Micha dirigierte das Spiel aus dem Mittelfeld

Im Folgenden erhöhte die Heimmannschaft den Druck, fand aber kein rechtes Mittel, um in die Nähe des Tors zu kommen. Beide Mannschaften hatten mit dem rutschigen Platzverhältnissen zu kämpfen, wodurch ein rechter Spielfluss nicht zu Stande kommen wollte. Nach 20 Minuten schlugen die Gastgeber wieder einen langen Ball auf ihren 10er. Diesmal schaffte er es, den Ball durch die Abwehr zu bringen und vollendete mit einem schönen Schuss, den Robert, obgleich er noch dran war, nicht abwehren konnte. In der Folgezeit verflachte die Partie etwas. Der Welt-Verein hatte noch Möglichkeiten nach Standartsituationen und auch Comet hatte noch zwei gute Gelegenheiten, weil der nasse Ball der Abwehr über die Schlappen rutschte. Robert hielt seinen Kasten jedoch bravurös sauber.

Mittelfeldgeplänkel

Mittelfeldgeplänkel

In der zweiten Halbzeit war der Welt-Verein ganz klar am Drücker. In der Abwehr wurde noch konsequenter verteidigt und nach vorne wurden die Bälle klarer und effektiver ausgespielt. So ergab sich für den Welt-Verein eine Reihe von Möglichkeiten. Zehn Minuten nach dem Wideranpfiff war es dann Gregor II, der nach schönem Pass einschussbereit im 16er stand und von den Beinen geholt wurde. Der gute Schiri zögerte keine Sekunde und zeigte auf dem Punkt. Den Strafstoß verwandelte Robert II sicher zum erlösenden 1:2.

Der Elfer war schärfer als das Bild

Der Elfer war schärfer als das Bild

In der Folgezeit war die Dominanz der Welt-Vereins noch stärker und zahlreiche Möglichkeiten zum 1:3 blieben ungenutzt. Umso erfreulicher war dann das Tor von GregorS. nach einer schönen Ecke von Marc in der 65. Minute. In der Folgezeit beruhigte sich die Partie und Comet versuchte wieder etwas Richtung Gäste-Tor zu kommen. Bis auf ungefährliche Distanzschüsse sprang jedoch nichts dabei raus.

Der Cometstürmer winkt aus dem Abseits

Der Cometstürmer winkt aus dem Abseits

Als alle schon mit einem gemütlichen Ausklang bei ungemütlichem Regen gerechnet haben, wurde es nochmal spannend. Ein langer Ball landete beim 10er von Comet, der Richtung Torauslinie zog und dort mit Robert zusammen prallte. Die Einschätzungen über die Szene gehen auseinander und liegen zwischen „Er ist in Robert reingerutscht.“ und „Robert hat ihn von den Beinen geholt.“ Da sich der Schiri der zweiten Meinung anschloss, fiel in der 89. Minute der Anschlusstreffer durch Elfmeter.
Nun hieß es, hinten dicht machen und sicher verteidigen. Und da Angriff die beste Verteidigung ist, wurde der Ball nach vorne auf Gregor S. geschlagen. Der fand den völlig frei stehenden Robert II, der zum 2:4 Schlussstand einschob.

Fazit

Die erste Halbzeit bot in der umgestellten Abwehr noch einige Wackler und auch in der Offensive lief noch nicht alles zusammen. In den zweiten 45 Minuten war es dann eindeutig das Spiel der Gäste, die mit dem Welt-Vereins-Wetter jetzt sehr gut klar kamen. Das Ergebnis hätte am Ende auch höher ausfallen können, aber die Hauptsache war, dass man durch Einsatz und konzentrierte Arbeit den Ausfall von einigen Stammspielern kompensieren konnte.

Statistik

0:1 – 10. Minute Eigentor (Assist: Robert II)
1:1 – 20. Minute
1:2 – 55. Minute Robert II (Gregor II)
1:3 – 65. Minute Gregor S. (Marc)
2:3 – 89. Minute
2:4 – 90. Minute Robert II (Gregor S.)