Welt-Verein – BSC Comet

Spielbericht 

Datum: 15.11.2012

Spieltag: 11 (Nachholspiel)

Ergebnis: 5:2

Zum vereinbarten Treffpunkt um 18:45 Uhr in der Prendener Straße auf unserem Trainingsgelände in Hohenschönhausen trafen wir uns vollzählig mit 16 Spielern. Leider hatten wir als Heimmannschaft keine Kabine zur vereinbarten Zeit zur Verfügung. Nach einigem hin und her und diversen Smalltalk mit dem Hallenwart gingen wir einfach in eine freie Kabine und besorgten uns dazugehörigen Schlüssel später. Alle freuten sich auf ein schönes Spiel gegen BCS Comet und Steffen stimmte uns nach einigen Anekdoten von BCS Comet mit Kreuzbandrisse der Gegner usw. auf die Härte im bevorstehenden Spiel ein.

Unsere Taktikbesprechung führte Martin in der schön warmen Kabine durch. Unser Spielplan war, wie die letzten Spiele mit einer starken Offensive den Sieg zu erzwingen.

Die Erwärmung fand bei gemütlichen 1 Grad Celsius, Nebel und leichtem Nieselregen statt. Nachdem sich Gregor II noch ein paar Spielerhandschuhe von Tino besorgt hatte, begannen wir unsere Erwärmung auf einem Viertel des Spielfeldes, weil der Platz noch durch 2 trainierende Mannschaften besetzt war. Unter Leitung von Tanne jr. führten wir unsere Standarderwärmung durch und nach ein paar Torschussübungen konnte das Spiel beginnen. 

Das Spiel

Welt-Verein gg Comet

Welt-Verein gg Comet

Unser Schiedsrichter dieses Spiels war ein netter, ruhiger und sympathischer Mann. Zum Anpfiff nahmen beiden Mannschaften an der Seitenlinie zum Auflaufen Aufstellung und wir liefen mit Schrittgeschwindigkeit zur Begrüßung unsere Gegner zum Mittelkreis.

1. Halbzeit

Auf dem überraschend gut bespielbarem Platz spielten wir wie in den letzten Partien gewohnt aggressiv nach vorne. Mit gutem Pressing und schnellem Spiel in Richtung Tor des Gegners erspielten wir uns schnell die ersten Chancen, wie z.B. nach einem Lupfer von Gregor in der 3. Minute sein nachfolgender Pfostenschuss. Nach vermehrten Ballgewinnen in der Hälfte des Gegners, sicherte Micha sich den Ball nach einem Abwehrversuch des Gegners im Mittelfeld. Er erzielte nach dem Motto: „Wenn du nicht weißt wohin mit dem Ball, schieß ihn einfach rein!“ mit seiner mittlerweile schon fast legendären Schusstechnik aus 25 Metern und mittiger Position ein sattes Vollspantor. Unter Wirkung unserer Freude mussten wir eine Minute später, die erste Chance des Gegners hinnehmen. Wir spielten danach weiter auf das nächsten Tor und hatten weiteren Torchancen, wie durch Gregor in der 12. und 15. Minute. Comet spielte trotzdem meistens durch weite lange Befreiungsschläge nach vorne. Wir erarbeiteten uns weitere Tormöglichkeiten, wie den Weitschuss von Robert B. in der 19. Minute aus 20 Metern, der von halblinks mit einem flachen Linksschuss in die rechte Torecke flog und nur noch mit den Fingerspitzen des Comet-Torwarts abgehalten werden konnte. Leider mussten wir nach einem Freistoß von Comet in der 23. Minute den Ausgleich hinnehmen. Nach einem Freistoß von Marc von halbrechts in der 31. Minute erzielten wir durch Steven das mittlerweile verdiente 2:1. Steven schraubte sich mit seiner bekannten Leichtigkeit und Eleganz einer weißrussischen Kugelstoßerin zum Kopfball hoch und rammte den Ball ins Tor. Alles lief nach Plan und wir wollten unbedingt nachlegen. Nach weiteren Torchancen durch Gregor und Tanne verlängerte Gregor den Ball, nach einem Einwurf von links an der Ecke, hoch in den Strafraum und Robert B. schoss in der 35. Minute mit einem Volleyschuss aus der Drehung den Ball flach in die rechte untere Ecke zum 3:1. Trotz weiterer Tormöglichkeiten, Pfostentreffern von uns und eines fast Eigentors des Gegners konnten wir das Ergebnis bis zur Halbzeit nicht weiter ausbauen.

 2. Halbzeit

Zum Anfang der 2. Halbzeit spielten wir durch unser bis dahin funktionierendes taktischen Konzept und Auftreten im selben System weiter und waren noch heiß auf weitere Tore. Nach einer weiteren Torchance von Gregor II und 2-maligen Ecke in der 52. Minute schauten wir alle mehr oder minder verunsichert, unter den Rufen unseres Coaches von der Seitenlinie „.. Mist ..“, auf den Schiedsrichter, der einen zweifelhaften Elfmeter gegen uns gepfiffen hatte. Diesen verwandelte BCS Comet zum 3:2 Zwischenstand. Nach diesem Treffer, dem Spielverlauf völlig unverdient, wollten wir klarstellen, wer hier die Hausmacht ist. Nach einer Ecke von Gregor II köpfte Steven in gewohnter Manier zum 4:2 ein. Nun schien das Spiel zu unseren Gunsten entschieden und wir bekamen zunehmend den Frust unsere Schwerhörigen Freunde zu spüren. In der 68. Minute musste Steven nach einem Kopfball-Zweikampf und einer Platzwunde über dem rechten Auge, durch die Einwechselung von Normen ausgetauscht werden. Außerdem wurden wir mit Ellenbogen und anderen Körperteilen der Gegner traktiert. Nachdem das Spiel zeitweise durch die Zweikämpfe zerfahren wirkte, mobilisierten wir unsere letzten Kräfte für unser Offensivspiel. Nach einer Tormöglichkeit in der 80. Minute von Gregor nutzte er seine Chance in der 81. Minute zum 5:2. Nach einem Einwurf an der Ecke auf der rechten Seite zu Robert B., spielte er den Ball von der Grundlinie auf den hereinlaufenden Gregor in den Rückraum der Abwehr, der souverän mit einem Volleyschuss abschloss. Das Spiel endete mit einer 1000% Torchance für Robert B., nach einem Pass von Gregor in den Strafraum, die er nach den Gedanken seiner Mitspieler: „Den hätte ja meine Oma gemacht“ nicht im Tor unterbringen konnte.

Fazit

Mit einer guten Mannschaftsbestbesetzung haben wir die Partie mit unserem starken Offensivspiel für uns entscheiden. Auch wenn das Spielergebnis zwischenzeitlich etwas wackelig erschien, war zu jeder Zeit ersichtlich, dass wir mit viel Ballbesitz und klarem Spiel auf Sieg nie daran zweifeln ließen, dieses Spiel eindeutig gewinnen zu wollen.

Ein Lob an Robert IV, der nach seiner Einwechslung in der 45. Minute, wie ein routinierter Spielmacher einige Spielzüge nach vorne, lässig unter dem Umkurven 1-2 Gegenspieler, schön einleitete. Außerdem hat sich Andi, nach seinen ersten Spielen, mit konstant guter Leistung in die Mannschaft gekämpft.

Leider haben wir uns, vor allem in der 2. Halbzeit, ein wenig von der Unruhe des Gegners anstecken lassen und wieder einigen Missmut auf dem Platz verbreitet. Zukünftig müssen wir versuchen zu jeder Zeit, vor allem nach Fehlern, uns gegenseitig aufzurichten und weiter stark zu machen. Unsere Offensive wird weiter versuchen die Torchancen noch effektiver zu nutzen, wir hätten wieder einmal gut und gerne 4 Tore mehr machen können und 2 müssen. Unsere Abwehr muss noch konsequenter mit kompromisslosen Zweikämpfen den Ball vom Tor fernhalten. Wenn wir weiter so wenig Torchancen zulassen, brauchen wir eine Pausenbeschäftigung für Basti, damit ihm nicht langweilig wird.

Nachdem alle Spieler ihre kleineren Verletzungen kuriert haben, können wir gestärkt, frei  nach Otto Rehagel: „…bei mir zählen nur glatte Brüche als Verletzungen.“ in das nächste wichtige Spiel gehen.

Als Fazit diesen Spiels möchte ich mit den Worten schließen: „Solange wir ein Tor mehr schießen als der Gegner, haben wir gute Chancen zu gewinnen“.

Statistik

Bericht: R.B.