4:1 bei Akazie verloren

Ein phänomenales Geläuf, besonders für Geologen hochinteressant: Stichwort Subduktion der Schöneberger Platte unter das Tempelhofer Feld oder so ähnlich.

Ein phänomenales Geläuf, besonders für Geologen hochinteressant: Stichwort Subduktion der Schöneberger Platte unter das Tempelhofer Feld oder so ähnlich.

Am Totensonntag ging es zum SG Akazie International. Tabellarisch war der Welt-Verein Favorit, aber mit der notorischen Auswärtsschwäche war Vorsicht geboten.

Die Schwarz-Weißen reisten mit vollem Kader bei schönstem Herbstwetter an und so wurden sie aufgestellt:

Aufstellung

Aufstellung


Die ersten 20 Minuten gehörten dem Welt-Verein, der ein paar gelungene Aktionen zeigte und Akazie in der eigenen Hälfte nicht zur Entfaltung kommen ließ. Richtig gefährliche Situationen ergaben sich aber wiedermal hauptsächlich aus Standartsituationen. Ein Freistoß von Robert in der 14. Minute konnte von Micha leider nur an den Pfosten gelenkt werden. Da lag das 0:1 in der Luft und wäre zu diesem Zeitpunkt auch verdient gewesen.

Irgendwo da hinten geht ein Freistoß vorbei.

Irgendwo da hinten geht ein Freistoß vorbei.

In der 20. Minute kam Akazie dann in den Welt-Vereinsstrafraum und konnte den Ball kurz vor der Auslinie abfangen. Der folgende hohe Ball überflog dann Basti und den verteidigenden Rest der Schwarz-Weißen, landete auf dem Kopf eines Akazienangreifers und führte dann zum 1:0 für die Heimmannschaft. Zu allem Überfluss hatte sich Zmudi den Rücken ramponiert und wurde für Wladi ausgewechselt.

Da scheint Basti, das gelbe Grauen noch ohne Konsequenzen ins Gesicht.

Da scheint Basti, das gelbe Grauen noch ohne Konsequenzen ins Gesicht von Basti.

In den folgenden Minuten fehlte dem Welt-Verein die Frische aus der Anfangsphase und nach einem Freistoß für Akazie konnte Basti in höchster Not klären. Zehn Minuten vor dem Ende war dann wieder der Welt-Verein am Drücker. Eine schöne Aktion von Gregor auf links brachte Gefahr und für längere Zeit gelang es Akazie nicht, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien. Statt des 1:1 fiel in 42. Minute aber leider das 2:0 nach einer Ecke, bei der die tiefe Sonne in Bastis Gesicht sicherlich nicht hilfreich war. Als wenn das nicht schon genug gewesen wäre, schlich sich der Fehlerteufel bei Micha ein, der einen Rückpass direkt in die Beine eines Akazie-Stürmers spielt. Den folgenden Schuss konnte Basti noch parieren, aber den zweiten Ball spielte Akazie gut aus und erhöhte auf 3:0 (43. Minute).

Halbzeit, trotz 3:ß noch Hoffnung.

Halbzeit, trotz 3:0 noch Hoffnung.

Zur Halbzeit stand also ein Ergebnis zu buche, dass nur wenig mit dem Spielverlauf zu tun hatte.

In Halbzeit zwei geschah zunächst herzlich wenig. Der Welt-Verein mühte sich, kam aber erst nach 13 Minuten durch einen Schuss von Robert gefährlich vors Tor. Leider wurde der Schuss abgeblockt. Kurz darauf kam Seppl für José. In der 64. Minute gab es noch mal ne dicke Chance für Akazie, während dem Welt-Verein die Zeit davon lief. In Minute 69 musste mit Wladi der nächste rechte Außenspieler verletzt vom Feld und wurde durch Marcus II ersetzt.

Marcus (links) kommt rein. Wladi (rechts) muss raus. Coach (mittich) schaut betrübt.

Marcus (links) kommt rein. Wladi (rechts) muss raus. Coach (mittig) schaut betrübt.

Eine viertel Stunde vor dem Ende keimte nochmal Hoffnung auf, als Gregor einen Schuss nur Zentimeter neben das Tor setzte. Diese wurde aber zu Nicht gemacht, als quasi im Gegenzug Akazie einen Konter nutzte und das 4:0 erzielte. Das 4:1 von Robert (Kopfball nach Flanke Greg) der Ergebnis-Kosmetik.

Am Ende nutzte alles nix. Die Punkte waren futsch.

Am Ende nutzte alles nix. Die Punkte waren futsch.

Fazit: Zu hohe Niederlage. Effektive Fehlerausnutzung von International Akazie, uneffektive Gelegenheitsnutzung des Welt-Vereins. Beim Spiel nächste Woche gg Brandenburg muss sich diese Konstellation mal umkehren.