Punkte weg in Billerbeck

1Einen Tag vor dem Tag der deutschen Einheit reiste der Welt-Verein vom Osten in den Westen um früh morgens bei strahlendem Sonnenschein West-Berlin zu überrennen – Erinnerungen kommen hoch.

Aufstellung
Aufstelli

Im Sturm startete diesmal Tino und Normen gab den 6er. Ansonsten viele bekannte Gesichter auf bekannten Positionen. 

An den langen Schatten sieht man, wie herrlich tief die Sonne steht.
An den langen Schatten sieht man, wie herrlich tief die Sonne steht.

Das erste schlechte Omen des Tages war die verlorene Seitenwahl, die Basti die tief stehende Morgensonnen ins Gesicht scheinen ließ. Dann folgte eine Partie, deren Esprit eher dürftig war.

Welch Dynamik...
Welch Dynamik…

Beide Mannschaften plänkelten herum wobei Billerbeck ruhiger hinten herum spielte und der Welt-Verein schneller den Weg nach vorne suchte. Weder das eine noch das andere führte jedoch dazu, dass sich hochkarätige Torchancen ergaben.
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Geht eins fix drei und schon isser drin
Geht eins, fix, drei und schon isser drin.

Nach einem, leider unvermeidlichen Foul von Tanne bekam Billerbeck in Welt-Strafraum Nähe einen Freistoß zugesprochen, der in der 16. Minute leider den Weg in Bastis Gehäuse fand. Im Laufe der ersten Halbzeit gab es leider nur noch zwei nennenswerte Aktionen: Eine Gelbe Karte für Normen und die Auswechslung von Tino für Steve in der 33. Minute.

In der Halbzeit wurde nochmal darauf hingewiesen, dass Billerbeck keine Übermannschaft ist und wir jetzt die Sonne auf unsere Seite haben.

Auch von oben sieht der Platz schön sandig aus.
Auch von oben sieht der Platz schön sandig aus.

Die zweite Halbzeit begann mit einer Parade von Unkonzentriertheiten beim Welt-Verein, die einige Großchancen für die Heimmannschaft ermöglichte. Dank Bastis großartigen Reflexen hielt sich der Welt-Verein jedoch schadlos. In der 57. Minute war es dann der Welt-Verein, der in Billerbecks Halbfeld einen Freistoß zugesprochen bekam. Felix trat an und brachte den Ball punktgenau auf Gregors Kopf, der den Ball sehenswert einnickte.
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Leider hatte Billerbeck einen Anstoß zu wen ig und wir einen zu viel.
Leider hatte Billerbeck einen Anstoß zu wenig und wir einen zu viel.

In den folgenden zehn Minuten hatte der Welt-Verein ein leichtes Übergewicht, wusste sich in der eigenen Hälfte oftmals aber nur mit einem Foul zu helfen. Aus einem der resultierenden Freistöße gelang es Billerbeck dann in der 69. Minute direkt das 2:1 zu erzielen, obgleich Basti mit den Fingerspitzen noch dran war. Fünf Minuten später kam Steffen für Felix und Martin für Normen. Es gab noch vereinzelt gefährliche Situationen auf beiden Seiten, aber wieder konnte der Welt-Verein nur noch eine gelbe Karte für Steve erlangen, der nach einem rüden Foul an sich eben diese Gelbe gefordert hatte. Als der Schiri dann gefühlt zwei Minuten zu früh abpfiff, hatte Martin auch noch einen Kommentar auf den Lippen, der ebenfalls mit gelb belohnt wurde.

Der ging mal nicht rein.
Der ging mal nicht rein.

Fazit: Mal wieder eine überflüssige Niederlage. Nicht weil wir so toll waren, sondern weil auch der Gegner kein gutes Spiel abgeliefert hat. Flüssige Kombinationen mit Torabschluss waren auf beiden Seiten Mangelware. So verwundert es auch nicht, dass alle Tore nach Standarts fielen und da war Billerbeck nun mal um ein Tor besser. Nächste Woche geht es zu Hause gegen CSV und da muss der Welt-Verein mal wieder einen Erfolg feiern, damit Rummelsburg am Ende nicht zu weit einteilt.